„Unmöglich“: SVS mit Ersatz gegen Topteams

Sandkamp.  Kellerkind SV Sandkamp bekommt es in der Tischtennis-Landesliga mit zwei Hochkarätern zu tun – und hat den Ligaverbleib praktisch abgeschrieben.

Sebastian Liebert und der SV Sandkamp haben ein schwieriges Wochenende vor der Brust.

Sebastian Liebert und der SV Sandkamp haben ein schwieriges Wochenende vor der Brust.

Foto: Anja Weber / regios24

Für die Tischtennisspieler des SV Sandkamp geht es am Wochenende in der Landesliga ums Eingemachte. Zwei Spiele stehen für den Aufsteiger aus der Bezirksoberliga auf dem Programm. Am Samstag (15 Uhr) erwartet das SVS-Sextett den Bovender SV. Die Gäste rangieren ohne Punktverlust auf dem ersten Tabellenplatz und haben bisher keinen Zweifel an ihren Aufstiegsambitionen aufkommen lassen. Einen Tag später (11 Uhr) wird es gegen Arminia Vechelde kaum weniger schwer für den Tabellenvorletzten. Zwar weisen die Gastgeber acht Minuspunkte auf, befinden sich damit aber auf dem zweiten Tabellenrang.

„Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumzureden: Es ist unwahrscheinlich, dass wir am Wochenende Punkte holen“, so SVS-Kapitän Christian Graubaum und erklärt: „Das ist aus zwei Gründen unwahrscheinlich oder sogar unmöglich. Erstens sind die Gegner personell einfach stark aufgestellt, und zweitens treten wir in beiden Partien mit zwei Ersatzspielern an. Wir haben einen längerfristigen Ausfall. Es ist unsicher, ob Steffen Burmester überhaupt noch mal in der Rückrunde eingesetzt werden kann. Auch Helmut Wellmann fehlt am kommenden Wochenende.“

Die Situation für eine Aufbesserung des Spielkontos könnte nicht aussichtsloser sein. Trotzdem findet Graubaum: „Für uns ist das lediglich schade, aber es ist kein Weltuntergang. Wir nutzen die Situation sinnvoll und geben nun jedem aus den Reserveteams, vor allem aber den jüngeren Spielern, die Möglichkeit, in der Landesliga zu spielen. Es wird viel rotiert, es soll aber eine Chance für alle sein, sich in der Landesliga zu beweisen.“

Patrik Lewin und Artur Gekk sind aus der dritten Mannschaft eingeplant. Unverändert stehen aber das Spitzenduo mit Uwe Bertram und Sebastian Liebert sowie Bastian Kreisch und Graubaum im mittleren Paarkreuz zur Verfügung. „Wir gehen trotz positiver Grundeinstellung davon aus, die Klasse nicht mehr zu halten“, meint Graubaum mit Blick auf die Rückrunde und hat damit, wenn kein Wunder geschieht, eine sehr realistische Sicht auf das Ganze.

Denn der TTV Geismar hat als Achter auf dem Abstiegs-Relegationsplatz bereits elf Zähler mehr eingefahren als der SVS, der nur gegen Schlusslicht Torpedo Göttingen gewann.

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