Für den VfL geht’s nach der Saison wieder nach China

Wolfsburg.   Voraussichtlich vom 20. bis 25. Mai ist der Wolfsburger Fußball-Bundesligist im Reich der Mitte. Nicht nur für den Klub ist der Trip wichtig.

Im Mai 2016 ging es zuletzt für Maximilian Arnold (vorne von links) und Marcel Schäfer mit dem VfL nach China, nach der aktuellen Saison ist es wieder soweit.

Im Mai 2016 ging es zuletzt für Maximilian Arnold (vorne von links) und Marcel Schäfer mit dem VfL nach China, nach der aktuellen Saison ist es wieder soweit.

Foto: Darius Simka/regios24 / regios24

In dieser Bundesliga-Saison will der VfL Wolfsburg noch den Sprung nach Europa schaffen. Nach dieser Saison geht es zum Abschluss noch auf PR-Tour ins Reich der Mitte. Voraussichtlich vom 20. bis 25. Mai weilen die VfL-Fußballer in China, am 24. Mai wird es zudem im Century Lotus Stadion von Foshan ein Freundschaftsspiel mit Liga-Rivale Eintracht Frankfurt geben, das wie der VfL seit Jahren in der größten Volkswirtschaft der Welt aktiv ist.

Für die Wolfsburger wird es der vierte Trip nach China, wo der Klub seit 2017 auch ein repräsentatives Büro in Peking unterhält. Dem VfL kommt dabei eine vielfache Botschafter-Rolle zu: Neben seinen eigenen Interessen vertritt er auch die von Eigner Volkswagen und die der Stadt Wolfsburg, die mit Nanhai, einem Stadtbezirk von Foshan eine Partnerschaft pflegt. Im vergangenen August hatten Stadt und VfL Vertreter aus China in Wolfsburg empfangen.

VfL-Geschäftsführer Michael Meeske findet den Zeitpunkt genau richtig: „Nach zwei sportlich enttäuschenden Jahren ist es nun, nach einer Spielzeit, die Freude macht, an der Zeit, sich mit der Mannschaft unseren zahlreichen Fans in China zu präsentieren.“ Meeske sagt weiter: „Wir orientieren uns natürlich an den Märkten, die auch für Volkswagen relevant sind und schauen, ob dort ein hohes Maß an Fußball-Begeisterung vorhanden ist. China ist schon lange ein spannender Zielmarkt für uns.“ 2012, 2014 und 2016 war der VfL bereits im Reich der Mitte. Neben den wirtschaftlichen Interessen gehe es auch um eine nachhaltige Förderung der Fußballentwicklung Chinas. „Mit ausgewählten VfL-Trainern treiben wir so beispielsweise den Know-how-Transfer in vielen Regionen des Landes voran“, so der VfL-Geschäftsführer.

Bereits im Januar hatte es die Idee gegeben, nach der Saison dorthin aufzubrechen. Nachdem das Pokal-Aus besiegelt war, gab es wegen des sicher verpassten Finales in Berlin auch keine sportlichen Termine mehr, die den Trip hätten verhindern können. Womöglich ist es übrigens nicht die einzige Reise in einen für den VfL und Volkswagen wichtigen Markt: Zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2019/20 könnte es in die USA gehen. Doch vor den Reisen auf die anderen Kontinente soll erst mal das Ziel Europapokal erreicht werden.

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