VfL Wolfsburg: Der große Kader ist doch kein Problem

Wolfsburg.  Oliver Glasner, der Trainer des VfL Wolfsburg, lobt das Verhalten der Profis. Doch es könnte noch Abgänge geben.

Bleibt er? Oder geht er noch? VfL-Verteidiger Marcel Tisserand.

Bleibt er? Oder geht er noch? VfL-Verteidiger Marcel Tisserand.

Foto: Darius Simka / regios24

32 Spieler stehen aktuell im Profikader des VfL Wolfsburg, darunter fünf Torhüter. Zudem fehlen die verletzten Ignacio Camacho und Daniel Ginczek auf dem Trainingsplatz, ebenso der zur U23 verschobene Paul-Georges Ntep. Dennoch ist das Aufgebot eigentlich immer noch zu groß – sollte man meinen. Doch das sieht VfL-Trainer Oliver Glasner gar nicht so.

„Das passt schon so, wie es gerade ist“, sagt der Österreicher, der immer mal wieder mit Michael Edwards sogar noch einen Spieler aus der Regionalliga-Reserve dazu holt. Daher habe er auch keine Wunschgröße, die sein Kader haben müsse, erklärt der Coach. „Die ideale Größe hängt immer auch vom Verhalten der Spieler ab“, sagt Glasner weiter. Und aktuell stimme das. „Jeder zeigt in jedem Training, dass er in der ersten Elf sein möchte.“

Allerdings: Nicht jeder von ihnen kann auch tatsächlich in der ersten Elf sein. Daher gibt’s Härtefälle. Elvis Rexhbecaj ist so einer, unter Vorgänger Bruno Labbadia war er noch gesetzt. Marcel Tisserand ist ein anderer. Zuletzt war der Kongolese gar nicht im Kader, weil Glasner lieber mehr offensive Alternativen auf der Bank haben wollte. Möglich daher, dass auf der Abgangsseite noch etwas passiert. „Bis zum 2. September wird sicher noch reichlich spekuliert“, ahnt Glasner. Dann schließt das Transferfenster.

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