VfL Wolfsburg: Bruma macht sich Gedanken um Wechsel

Wolfsburg.  Der Verteidiger hat einen schweren Stand nach der Systemumstellung. Es gebe schon Angebote für ihn, aber noch nicht das richtige.

Jeffrey Bruma.

Jeffrey Bruma.

Foto: Darius Simka/regios24 / regios24

Während der Großteil der Mannschaft des VfL Wolfsburg die taktische Systemumstellung vor der Weihnachtspause bejubelte, weil die Offensive besser ins Laufen kam, hat sie für Jeffrey Bruma eher negative Auswirkungen.

Denn im 4-3-3, das die Basis der VfL-Rückrunde sein wird, fehlt der Arbeitsplatz des 28 Jahre alten Niederländers, den es in Oliver Glasners zunächst bevorzugtem 3-4-3-System noch gegeben hatte – hinten in der Mitte. Da machte Bruma in der Hinrunde 15 meist sehr souveräne Partien. Doch nach der Rückkehr zur Viererkette haben sich seine Einsatzchancen drastisch verringert. Er ist hinter John Anthony Brooks, Marcel Tisserand und Robin Knoche nur noch Nummer 4 in der Abwehrhierarchie. Daher denkt Bruma an einen Winterwechsel. „Wenn etwas kommt, ist es wichtig, hinzuschauen. Wenn etwas kommt, das passt, müssten sich auch noch die Vereine einigen“, sagt er. „Ich konzentriere mich jetzt voll auf die Rückrunde, aber es kann schnell gehen.“ Anfragen gebe es bereits, sagt der Niederländer. Aber das richtige Angebot ist offenbar nicht dabei.

Klar ist, dass beim VfL nur eine Nebenrolle für ihn eingeplant ist. „Ich habe mit dem Trainer gesprochen, das muss ich akzeptieren. Ich versuche, bereit zu sein, wenn er mich braucht. Es sind noch viele Spiele.“ Zweifel an Brumas Professionalität sind unzulässig.

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