VfL Wolfsburg ohne Bloodworth und Janogy gegen Werder Bremen

Wolfsburg.  Die Bundesliga-Fußballerinnen aus der VW-Stadt absolvieren ihren ersten Test gegen den Tabellenführer der 2. Liga.

VfL-Innenverteidigerin Dominique Bloodworth (hinten) fällt vorerst wegen Rückenbeschwerden aus.

VfL-Innenverteidigerin Dominique Bloodworth (hinten) fällt vorerst wegen Rückenbeschwerden aus.

Foto: Darius Simka / regios24

Seit gut einer Woche herrscht bei den Fußballerinnen des VfL wieder Hochbetrieb im Training, die Vorbereitung auf die am 14. Februar startende Bundesliga-Rückrunde ist in vollem Gange. Am Samstagnachmittag gibt es einen ersten kleinen Fingerzeig, in einem nicht öffentlichen Test empfängt die Mannschaft von Stephan Lerch Zweitliga-Spitzenreiter Werder Bremen. Der VfL-Trainer fordert: „Trotz müder Beine geht es für uns darum, Spielfreude zu zeigen und den Ball laufen zu lassen.“

Denn die erste Trainingswoche hatte es gleich in sich. Lerch ist wie so häufig eher gefordert, seine Spielerinnen ein wenig zu bremsen als sie noch einmal anzutreiben. „Es waren knackige, intensive Einheiten mit viel Feuer – die Mannschaft hat Bock.“ Und fast alle konnten komplett durchziehen. Dominique Bloodworth hatte mit leichten Rückenproblemen zu kämpfen, für das am Dienstag beginnende Trainingslager in Portugal rechnet der Coach aber wieder komplett mit der niederländischen Innenverteidigerin.

Und Winterzugang Madelen Janogy wurde mit Blick auf die höhere Belastung beim VfL einige Male herausgenommen, die schwedische Offensivspielerin arbeitete dann individuell. Deswegen wird sie vermutlich gegen Bremen auch noch nicht ihr Debüt für die Wolfsburgerinnen geben. „Ich bin da sehr vorsichtig“, erklärt Lerch die Maßnahme.

Der Test gegen Werder hat verschiedene Gründe: Der VfL suchte einen Gegner mit nicht so weiter Anreise. Weil Bundesliga-Konkurrent Turbine Potsdam aber noch einer von neun Rückrunden-Gegnern ist, sahen die Verantwortlichen von einem Test ab. „Mit Bremen haben wir einen qualitativ hochwertigen Gegner, der sich auch in der 1. Liga auskennt.“

Werder ist als Absteiger auf dem besten Weg zurück in das Oberhaus, führt die 2. Liga mit sieben Punkten Vorsprung an, elf Zähler sind es sogar auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. Mit Selina Cerci (13 Treffer) steht zudem die Toptorjägerin der 2. Liga in Reihen der Bremerinnen.

Trotzdem will der Trainer des dreifachen Doublesiegers VfL einen dominanten Auftritt sehen. „Wir haben nicht viel Zeit“, mahnt Lerch mit Blick auf das wichtige Auftaktduell beim direkten Verfolger 1899 Hoffenheim am 14. Februar (19.15 Uhr, live auf Eurosport). „Wir müssen direkt damit anfangen, die Dinge, die wir uns erarbeitet haben, zu verfeinern.“

Im Trainingslager an der portugiesischen Algarveküste warten dann noch zwei weitere Testspiele gegen Twente Enschede (Freitag, 24. Januar), das der VfL in der Champions League besiegt hatte, sowie gegen den 1. FFC Frankfurt (Freitag, 31. Januar), gegen den der VfL schon beide Bundesliga-Duelle absolviert hat.

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