VfL-Trainer Lerch: Zuschauer tun „unheimlich gut“

Wolfsburg.  Vor 500 Fans zu spielen, sorgt beim 3:0 des Frauen-Bundesligisten VfL Wolfsburg seit langem mal wieder für Stadionatmosphäre. Das sagt das Team.

Mit ausreichendem Abstand und unter Einhaltung der Hygiene-Regeln durften erstmals wieder 500 Fans ins AOK-Stadion.

Mit ausreichendem Abstand und unter Einhaltung der Hygiene-Regeln durften erstmals wieder 500 Fans ins AOK-Stadion.

Foto: Darius Simka / regios24

Es war die zweite gute Nachricht nach dem 3:0-Sieg des VfL Wolfsburg über Essen zum Auftakt der Frauenfußball-Bundesliga: Die vom Gesundheitsamt zugelassenen 500 Zuschauer im AOK-Stadion sorgten mal wieder für so etwas wie Stadionatmosphäre.

„Es war ungewohnt, die Fangesänge wieder von den Rängen zu hören und die Unterstützung zu spüren. Das tat unheimlich gut“, sagte VfL-Trainer Stephan Lerch nach der langen Zeit der Corona-Geisterspiele seit dem Re-Start der Bundesliga Ende Mai.

„Lange genug gewartet“

„Schön, dass endlich wieder Zuschauer ins Stadion dürfen. Sie haben lange genug darauf gewartet. Umso schöner ist es, dass sie gleich ein bisschen was zu jubeln hatten“, sagte auch VfL-Doppeltorschützin Lena Oberdorf. „Auf dem Platz stärkt es einen, wenn man die Fans hinter sich hat und sie hört.“

Kapitänin Lena Goeßling fühlte sich zusätzlich motiviert. „Auch wenn es nur 500 sind – es macht gleich viel mehr Bock“, sagte sie. Die neue VfL-Torfrau Katarzyna Kiedrzynek erklärte nach ihrer Wolfsburger Pflichtspielpremiere: „Ich hoffe, es können bald mehr und mehr und mehr wieder zu den Spielen kommen, um die Atmosphäre im vollen Stadion genießen zu können.“ Die Polin zeigte sich zufrieden mit ihrem Debüt. „Ich bin sehr froh, dass ich gespielt habe. Ein Zu-Null-Spiel ist zudem das Wichtigste für einen Keeper. Es war ein guter Saisonauftakt“, sagte sie.

Kiedrzynek bleibt im Tor

„Es war schon vor dem Champions-League-Turnier in Spanien so, dass sich beide Torhüterinnen auf dem gleichen Level befanden. Da hatte ich mich für Friederike Abt entschieden. Nun war es andersherum“, erklärte Lerch die Umstellung. „Katarzyna hat einen souveränen Auftritt hingelegt und wird erst einmal auch in der nächsten Woche zwischen den Pfosten stehen.“

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