VfL-Frauen als Verfolger? Das gab’s zuletzt 2017

Wolfsburg.  Die Wolfsburgerinnen haben in der Bundesliga zwei Punkte Rückstand auf Bayern München. Diese Rolle wollen sie, so ihr Coach, „jetzt gut annehmen“.

Die damalige VfLerin Babett Peter (links) und Wolfsburg stolperten auch 2017 beim SC Freiburg und verloren die Tabellenführung. Nun ist der VfL vor dem Heimspiel gegen Duisburg erneut in der Verfolgerrolle angekommen.

Die damalige VfLerin Babett Peter (links) und Wolfsburg stolperten auch 2017 beim SC Freiburg und verloren die Tabellenführung. Nun ist der VfL vor dem Heimspiel gegen Duisburg erneut in der Verfolgerrolle angekommen.

Foto: Oliver Zimmermann / imago/foto2press

Für einen Spieltag waren Wolfsburgs Fußballerinnen Tabellenführer, doch nach dem 1:1 in Freiburg war der Platz an der Sonne schon wieder weg. Mehr noch: Jetzt laufen die VfLerinnen Spitzenreiter Bayern München mit zwei Zählern Rückstand hinterher. Der Meister der vergangenen vier Jahre ist nun mal wieder in der Verfolgerrolle. Coach Stephan Lerch sagt: „Diese Rolle wollen jetzt gut annehmen und ausführen.“

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Es ist eine ganz ungewohnte Situation für die VfLerinnen: Sie waren zwar nicht immer Erster, aber einen Punkt-Rückstand auf den Tabellenführer hatten sie zuletzt am 7. und 8. Spieltag der Saison 2017/18. Daran Schuld war damals wie heute der SC Freiburg, Anfang November 2017 mit einem knappen 1:0-Sieg gegen den VfL. Freiburg war dann auch Erster, zwei Wochen dauerte es, bis die Wolfsburgerinnen wieder übernahmen.

VfL muss seine Hausaufgaben erledigen

Dieses Mal wird es vielleicht komplizierter, denn Primus ist Dauerrivale Bayern München, der sich bisher keine Blöße gab, aber auf den am Sonntag mit Turbine Potsdam ein großer Prüfstein wartet. Vor dem direkten Duell am 15. November in München werden die Wolfsburgerinnen den Blick nicht allzu sehr auf Bayern richten. Es gilt, die eigenen Hausaufgaben zu erledigen. Das noch sieglose Kellerkind Duisburg ist eine Pflichtaufgabe, wenn der Meister seinen Titel verteidigen möchte.

„Wir wollen unbedingt gegen Duisburg gewinnen“, sagt Lerch auf der einen Seite, betont aber gleichfalls: „Wir dürfen jetzt auch nicht verkrampfen.“

VfL Wolfsburg – MSV Duisburg Sonntag, 14 Uhr, AOK-Stadion

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