Champions League: VfL-Frauen starten gegen Subotica

Nyon/Wolfsburg.  Für Wolfsburgs Fußballerinnen ist das Auftaktduell mit dem serbischen Meister ein Wiedersehen. Ein Stolperstein darf der Gegner nicht werden.

2015 feierten Verena Faißt (links, rechts Tessa Wullaert) und der VfL im Rückspiel gegen Spartak Subotica einen deutlichen 4:0-Erfolg. In der Auftaktrunde zur Champions-League-Saison 2020/21 gibt’s für Wolfsburg ein Wiedersehen mit dem serbischen Meister.

2015 feierten Verena Faißt (links, rechts Tessa Wullaert) und der VfL im Rückspiel gegen Spartak Subotica einen deutlichen 4:0-Erfolg. In der Auftaktrunde zur Champions-League-Saison 2020/21 gibt’s für Wolfsburg ein Wiedersehen mit dem serbischen Meister.

Foto: Darius Simka / regios24

Für den VfL Wolfsburg gibt’s zum Auftakt der Champions-League-Saison ein Wiedersehen: Der gesetzte Finalist aus dem Vorjahr trifft in der Runde der letzten 32 auf den serbischen Abo-Meister Spartak Subotica . Dieses Duell hat es bereits zum Start der Königsklassen-Saison 2015/16 gegeben, als Subotica den VfL zwar mit einem 0:0 im Hinspiel ärgerte , im Rückspiel im AOK-Stadion aber deutlich mit 0:4 unterlegen war . Gespielt wird die Runde der letzten 32 am 9./10. Dezember (Hinspiel) und am 15./16. Dezember ausgespielt, wobei das Rückspiel in Wolfsburg stattfindet..

Als die Auslosung um 12 Uhr im schweizerischen Nyon begann und der Uefa-Wettbewerbs-Beauftragte David Gough das Prozedere erläuterte, waren gar nicht mehr so viele mögliche Gegner für den VfL im Topf, weil der europäische Verband im Vorfeld vier Losgruppen gebildet hatte. Somit konnte der VfL als eines der 16 gesetzten Teams nicht mehr auf alle 16 ungesetzten treffen, sondern nur noch auf vier: WFC Lanchkhuti (Georgien), FC Minsk (Belarus), WFC Charkiv (Ukraine) und eben Subotica.

Subotica ist eine Pflichtaufgabe für den VfL

Somit war bereits vor der Ziehung einer ersten Kugel klar, dass die gerade erst verpflichtete Rebecka Blomqvist nicht auf ihren Ex-Klub Göteborg treffen würde, und der VfL nicht gegen seine künftige Stürmerin Joelle Smits und deren Noch-Klub PSV Eindhoven. Nun geht’s zum Auftakt also nach Serbien. Subotica ist natürlich eine absolut lösbare Aufgabe, die für die Mannschaft von Coach Stephan Lerch nicht zum Stolperstein werden darf.

Die Mannschaft von Trainer-Manager Bojan Arsic hat sich zum fünften Mal für die erste K.o.-Runde qualifiziert, weiter kam Spartak allerdings nie, vor zwei Jahren scheiterten sie an Bayern München (0:4, 0:7) deutlich. In diesem Jahr schaltete Subotica in der Qualifikation Agarista-SS aus Anenii Noi (Republik Moldau) aus (4:0) und danach NSA Sofia (Bulgarien) mit 7:0.

Kellermann hofft auf gutes Omen

Ralf Kellermann, der sportliche Leiter der VfL-Fußballerinnen, meinte mit Blick auf die Auslosung der Auftaktrunde: „Als Finalist der vergangenen Saison werden wir natürlich als klarer Favorit in die Spiele gehen. Wir wissen aber auch, dass vor allem wegen der infrastrukturellen Voraussetzungen das Spiel in Serbien eine Herausforderung für das Team sein wird.“

Vor allem für den Ablauf der Reise ins mehr als 1000 Kilometer entfernte Subotica könnten die Erfahrungen aus 2015 wertvoll sein. „Denn hier können wir die gesammelten Erfahrungen gut nutzen“, so Kellermann, der weiter meinte: „Auch sportlich könnte das Los ein gutes Omen sein, immerhin erreichten wir in 2016 das Finale.“

Bayern trifft auf Ajax Amsterdam

Bayern hat im Vergleich zum VfL übrigens die deutlich kürzere Reise, trifft zum Auftakt auf Ajax Amsterdam (Niederlande).

Wegen der Corona-Pandemie hat sich der Start weit nach hinten geschoben, so dass auch das Achtelfinale erst im neuen Jahr (3./4. März und 10./11. März) ausgetragen werden kann. Das Finale findet am 16. Mai 2021 im Gamla Ullevi in Göteborg statt.

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