Corona-Pandemie

Spanien-Urlaub: So funktioniert die Einreise mit QR-Code

Madrid.  Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für fast ganz Spanien ausgesprochen. Wer trotzdem dorthin reisen will, benötigt einen QR-Code.

Spanisches Festland und Balearen werden Corona-Risikogebiet

Das gesamte spanische Festland sowie die Balearen mit den Urlaubsinseln Mallorca und Ibiza werden von der Bundesregierung als Corona-Risikogebiet eingestuft. Ausgenommen bleiben die Kanarischen Inseln.

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Die Corona-Fallzahlen in Spanien sind erneut deutlich angestiegen. Als Konsequenz daraus hat hat die Bundesregierung fast das ganze Land zum Risikogebiet erklärt – mit Ausnahme der kanarischen Inseln. Gleichzeitig sprach das Auswärtige Amt eine Reisewarnung vor nicht notwendigen Reisen für die entsprechenden Gebiete aus.

Wer aber trotzdem nach Spanien reisen möchte, muss bei der Einreise einen QR-Gesundheitscode vorweisen. Flug- und Fährpassagiere müssen vorab eine elektronische Erklärung ausfüllen, in welcher der Gesundheitszustand, persönliche Daten, Handynummer und Ferienadresse abgefragt werden. Die Gesundheitserklärung kann online oder per App SpTH ausgefüllt werden.

Die elektronische Erklärung generiert einen QR-Code, der dann bei der Einreise vorgelegt werden muss. Wer mit dem Auto oder Zug über die Landgrenzen einreist, muss bisher keine Erklärung abgeben.

Trotz Corona - 2021 wieder ganz normal in den Urlaub fliegen?
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Spanien: Corona-Fieberkontrollen an Flughäfen und in Hotels

Besonders groß ist die Angst vor infizierten Touristen auf den Kanarischen Inseln. Dort drängen die Inselbehörden sogar darauf, dass alle aus dem Ausland ankommenden Urlauber, die aus „Risikogebieten“ stammen, einen negativen Corona-Test vorweisen müssen.

Die spanische Staatsregierung in Madrid, die das letzte Wort hinsichtlich der Einreisebedingungen hat, lehnt jedoch serienmäßige Corona-Tests für Urlauber auf den Kanaren wie auch in anderen Ferienzielen ab.

Sie vertraut stattdessen auf Corona-Fieberkontrollen, die auf Flug- und Fährhäfen sowie Bahnhöfen, aber auch in Hotels, Sehenswürdigkeiten, Geschäften und öffentlichen Gebäuden stattfinden. Die thermographischen Kameras, die zum Beispiel in den Ankunftsterminals der Airports installiert sind, schlagen bei mehr als 37,5 Grad Körpertemperatur an.

Lesen Sie auch: Reisewarnung für fast ganz Spanien – auch Mallorca

Spanien: Bislang keine Corona-Warn-App im Land

Eine Corona-Warn-App, wie sie etwa von den deutschen Behörden angeboten wird, existiert in Spanien derzeit noch nicht. Ein App-Prototyp wird derzeit auf der Kanareninsel Gomera getestet.

Spanien setzt zudem auf das Verantwortungsbewusstsein der Urlauber: „Die Touristen, die zu uns kommen, müssen sich schützen und mit Besonnenheit handeln“, sagt Francina Armengol, die regionale Ministerpräsidentin der Balearischen Inseln, zu denen Mallorca und Ibiza zählen.

Barcelona wegen Corona fast ohne Touristen
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(fmg)

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