Preiserhöhung bei Aldi – Milch und Mehl kosten mehr

Essen  Zum Anfang des Monats hat Aldi Nord die Preise für Milch und Mehl angehoben. Der Discounter gilt als Taktgeber im Lebensmittelhandel.

Aldi hat die Preise für Milch leicht angehoben, Mehl kostet elf Prozent mehr.

Aldi hat die Preise für Milch leicht angehoben, Mehl kostet elf Prozent mehr.

Foto: Imago

Der Discounter Aldi Nord hat die Preise für Milch zum November leicht angehoben, für Mehl müssen Kunden nun deutlich tiefer ins Portemonnaie greifen.

H-Milch in der untersten Preisklasse hob das Unternehmen um einen Cent pro Liter an, wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte. Der Liter mit 3,5 Prozent Fett kostet demnach 70 Cent, H-Milch mit 1,5 Prozent Fett neuerdings 62 Cent. Auch die Kondensmilch wurde um einen Cent je Packung teurer.

Neben dieser moderaten Preissteigerung hob Aldi Nord die Preise für Weizenmehl in der untersten Preislage um 4 auf 39 Cent je Ein-Kilogramm-Packung an. Das sind gut elf Prozent mehr als zuvor.

An Preisen orientieren sich viele Lebensmittelhändler

Zusammen mit dem Schwesterunternehmen Aldi Süd gilt der Discounter als Taktgeber im Lebensmittelhandel. Zum Stichtag 1. November treten traditionell neue Halbjahreslieferverträge mit den Molkereien in Kraft. Nach dem Feiertag Allerheiligen wurden die neuen Preise jetzt sichtbar.

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Zugleich wurde Butter, für die üblicherweise Monatsverträge gelten, um zehn Cent je Packung beziehungsweise mehr als fünf Prozent günstiger. Deutsche Markenbutter kostet bei Aldi seit Freitag 1,69 Euro. Auch Norma senkte den Butterpreis in der Größenordnung. An den Aldi-Preisen orientieren sich erfahrungsgemäß viele Lebensmittelhändler. (les/dpa)

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