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Elektrohandwerke setzen für Energiewende auf Gebäudemodernisierung

Bad Wörishofen (ots) - Ingolf Jakobi wünscht sich für die Energiewende einen stärkeren Fokus auf intelligente Gebäude. Für den Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) kommen moderne, smarte Gebäude im Koalitionsvertrag der neuen Regierung zu kurz.

Die Politik müsse den Blick darauf richten, dass das moderne, digitalisierte Gebäude einen wichtigen Knotenpunkt für die Energiewende darstellt, sagte Jakobi im Interview mit der 'Deutschen Handwerks Zeitung' (DHZ). "Der Gebäudebestand muss dringend ertüchtigt werden, weil viele Anlagen den Anforderungen an moderne Elektro- und Informationstechnik nicht mehr genügen", betonte Jakobi.

Konjunkturell erwartet sich Jakobi einen weiteren Schub durch Fortschritte bei Klimaschutz und Digitalisierung: "Für diese Themen steht unsere Organisation." Photovoltaik, Energiemanagement und Energieeffizienzdienstleistungen trügen maßgeblich zur erfreulichen Umsatzentwicklung der Branche bei.

Ein positives Signal sieht Jakobi darin, dass Klimaschutz und Wirtschaft im Ministerium unter einem Dach vereint sind. Wenn sich die klimaschutzfreundliche Politik der Grünen stärker mit den ökonomischen Ansätzen der FDP verbinde lasse, könne eine gute politische Leitidee entstehen. Die Grünen seien gerade für die Interessen der E-Handwerke mit ihrer Klimaschutzorientierung ein guter Gesprächspartner.

Der ZVEH vertritt die Interessen von 49.949 Unternehmen aus den drei Handwerken Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Mit rund 520.000 Beschäftigten, davon 45.284 Auszubildende, erwirtschaften die Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 68,4 Milliarden Euro.

Das Interview in voller Länge unter www.dhz.net/jakobi

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Redaktion 'Deutsche Handwerks Zeitung' Frank Muck Telefon +49 8247 354-114 frank.muck@holzmann-medien.de

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