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Baugewerbe zur Klausurtagung der Bundesregierung: Ergebnisse im Bereich Wohnungsbau und Planungsbeschleunigung erwartet.

Berlin (ots) - Anlässlich der heute stattfindenden Klausurtagung der Bundesregierung erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa:

"Wir erwarten von der Klausurtagung der Bundesregierung Ergebnisse insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus. Derzeit besteht die Gefahr, dass Investoren und Häuslebauer abwarten. Denn die Sonder-AfA ist weggefallen, das Baukindergeld ausgelaufen und die KfW-55-Förderung kurzfristig abgeschafft worden. Das sind drei Faktoren, die potentielle Investoren oder private Bauherren erst einmal zum Abwarten veranlassen werden - und daher Gift für die Baukonjunktur und die ambitionierten Ziele der Bundesregierung.

Darüber hinaus erwarten wir, dass die angekündigte Erhöhung der AfA schnell beschlossen und die Förderung des KfW-55-Standards im Neubau zumindest übergangsweise wieder eingeführt wird. Aber auch insgesamt müssen die von der Koalition geforderten energetischen Standards im Neubau wie in der Sanierung wie auch die notwendige Förderkulisse schnellst möglich definiert und auf den Weg gebracht werden.

Auch beim zweiten wichtigen Thema Planungsbeschleunigung erwarten wir Ergebnisse. Wir unterstützen die Position der Bundesregierung, Planungen im Bereich der Klimawende zu beschleunigen; diese Beschleunigungsmaßnahmen müssen aber auch für den gesamten Bereich der Infrastruktur gelten. Nur so können die vielen maroden Brücken schnellst möglich saniert bzw. ein Ersatzneubau errichtet werden. Im besten Fall wird damit auch der Wohnungsbau beschleunigt. Denn 400.000 Wohnungen jährlich zu bauen, bedeutet zunächst einmal: 400.000 Wohnung zu planen und zu genehmigen."

Pressekontakt:

Dr. Ilona K. Klein Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zentralverband Deutsches Baugewerbe Kronenstr. 55-58 10117 Berlin Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420 Mobil: 0049 172 2144601 eMail klein@zdb.de

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