Stadt Wolfenbüttel hat Wahlbezirke neu eingeteilt

Wolfenbüttel.  Ab 29. Mai ist das Briefwahlbüro in Wolfenbüttel geöffnet. Die Briefwahlunterlagen für die Europawahl können aber jetzt schon beantragt werden.

Die Briefwahlunterlagen können Wolfenbütteler schon jetzt beantragen.

Die Briefwahlunterlagen können Wolfenbütteler schon jetzt beantragen.

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Die Europawahl steht vor der Tür: Am 26. Mai ist es soweit. Damit möglichst viele Einwohner ihr Recht zu wählen wahrnehmen können, öffnet Ende das Monats das Briefwahlbüro der Stadt Wolfenbüttel. Für die Wolfenbütteler, die vor Ort wählen wollen, gibt es eine Neuerung: Die Wahlkreise haben sich geändert.

Wählen kann in der Europawahl jeder, der volljährig ist und die Deutsche Nationalität hat. Außerdem müssen der Wohnort oder dauernde Aufenthalt seit drei Monaten in Deutschland sein. EU-Bürger, die zur Zeit in Wolfenbüttel leben, müssen einen gesonderten Antrag stellen. Für die Stadt ergibt das rund 41.000 Wahlberechtigte.

Für alle Wolfenbütteler, die per Brief wählen wollen, ist ab 29. April das Briefwahlbüro geöffnet. Hier können sie die notwendigen Unterlagen abgeben. Wer die Briefwahl beantragen möchte, muss dies schriftlich machen. Schriftlich bedeutet dabei aber nicht nur per Brief: Auch auf der Website www.wahlschein.de oder über die E-Mail-Adresse briefwahl@wolfenbuettel.de können Bürger den Antrag stellen – und das auch bevor die Wahlbenachrichtigungen eingegangen sind.

Diese sollten spätestens am 5. Mai im Briefkasten liegen. Sollte bis dahin der Ehepartner oder Mitbewohner seine Wahlbenachrichtigung schon erhalten haben, man selbst aber nicht, ist das kein Pro-blem. „Das hängt einfach mit dem Versandrhythmus der Post zusammen“, erklärt Silke Grünewald von der Stadt Wolfenbüttel. Sollte gar keine Wahlbenachrichtigung eingehen, ist auch das grundsätzlich kein Problem. Solange der Wahlberechtigte im Wählerverzeichnis der Stadt steht, kann er am Wahltag mit seinem Personalausweis im Wahllokal wählen.

Doch Achtung: Der Rat der Stadt hat im Dezember 2018 entschieden, die 25 Wolfenbütteler Wahlbezirke neu einzuteilen. Der Grund: Die Wahlberechtigten sollten regelmäßiger auf die Wahlbezirke verteilt sein. Für einige Wolfenbütteler bedeutet das, dass sie nun in einem anderen Wahllokal wählen müssen. „Das ist aber eindeutig auf der Wahlbenachrichtigung markiert“, sagt Grünewald.

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