Die Eulenstraße gewinnt in Leinde die Straßen-Olympiade

Leinde.  Sport, Spiel, Spaß und Spannung waren angesagt am Sonntagnachmittag bei der Straßenolympiade in Leinde.

Die Mannschaft des Straßenzuges „Unter der Eiche“ stellte mit dem Raumschiff Enterprise den besten Wagen. 

Die Mannschaft des Straßenzuges „Unter der Eiche“ stellte mit dem Raumschiff Enterprise den besten Wagen. 

Foto: Udo Starke

Vor allem standen dabei der Spaß und das Zusammengehörigkeitsgefühl, gepaart mit Teamgeist, im Mittelpunkt. Neun Mannschaften sprich Straßenzüge mit insgesamt rund 150 Teilnehmern nahmen an der zehnten Auflage teil und hatten zehn Spielstationen zu meistern. Ausrichter war wie immer der Ortsrat mit Ortsbürgermeister Horst Prediger an der Spitze.

Nach spannendem Wettbewerb setzten sich schließlich die Teilnehmer des Straßenzugs Eulenstraße mit Spielführerin Birgit Prediger-Hobohm an die Spitze. Sie erhielten auch den Wanderpokal. Rang zwei belegte das Team An der Gänseweide/Vor den Rotten mit den Spielführern Benjamin Rischke und Dirk Roloff Junior. Die Crammer Straße landete auf Platz drei mit Angelika Schmidt-Weber.

Gefragt war aber auch die Originalität der Teams, die mit Kostümierungen aufliefen, um so um den Sieg zu kämpfen. So wurde auch der beste Wagen prämiert. Hier lagen die Teilnehmer vom Straßenzug Unter der Eiche ganz vorn. Mit viel Fantasie und Ideenreichtum hatten sie in akribischer Arbeit das „Raumschiff Enterprise“ kreiert. Die Jury belohnte dies mit dem ersten Platz. Bei den bunten und fantasievollen Kostümen gewann das Team An der Gänseweide/Vor den Rotten.

Von den zehn Spielständen befanden sich drei auf dem Sportplatz, die restlichen sieben verteilten sich über das ganze Dorf, so dass die zurückzulegende Wegstrecke nicht immer kurz war. Betreut wurden die Stände jeweils von Vereinsmitglieder, unter anderem DRK, Feuerwehr, Ortsrat, TSV Leinde und Kirchengemeinde. Zu den lustigen Spielen zählten: Schöpfungsgeschichte als Ratespiel, Bälleschöpfen am Dorfteich, Kettcar-Parcours, Strahlrohr der Feuerwehr zum Zielspritzen, Trecker-Pulling, Raketenspiel und Mars-Expedition. Der Vielfalt und der Originalität waren keine Grenzen gesetzt. „Das Spaßereignis ist schon zu einer willkommenen Tradition geworden. Jedes Jahr wechselt das Motto. Dieses Mal hieß es ‚Leinde im Mittelpunkt des Universums‘“, erklärte Prediger. Aufgrund der guten Beteiligung geht er davon aus, dass die Veranstaltung „den Nerv der Bürger“ treffe. Daher solle sie auch weiter stattfinden. „Wir wollen vor allem Neubürger einbinden, um die Kommunikation im Dorf zu stärken.

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