Polizei sprengt Corona-Partys in Wolfenbüttel und Schöppenstedt

Die Wolfenbütteler Polizei löste drei Corona-Partys auf.

Die Wolfenbütteler Polizei löste drei Corona-Partys auf.

Foto: Friso Gentsch / dpa

Wolfenbüttel.  Die Beamten lösten drei Partys in Wolfenbüttel und Schöppenstedt auf. Ein Mann versuchte, die Polizei anzugreifen.

Die Wolfenbütteler Polizei hat laut eigenen Angaben am Freitagabend und frühen Samstagmorgen drei Corona-Partys in Wolfenbüttel und Schöppenstedt aufgelöst.

In einer Wohnung am Wielandweg seien sechs Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren am Freitagabend, gegen 19.15 Uhr, festgestellt worden, die aus sechs verschiedenen Haushalten stammten. Vier Gäste erhielten laut Polizei einen Platzverweis, die Wohnungsinhaberin und ein Gast durften in der Wohnung bleiben. Gegen alle Personen leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Corona-Party in Schöppenstedt

Eine zweite Party habe am Samstag, kurz nach Mitternacht, auf dem Grillplatz vom Schulwald in Schöppenstedt stattgefunden. Laut Polizeiangaben trafen sich acht Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren aus acht unterschiedlichen Haushalten, um gemeinsam Alkohol zu konsumieren. Die Polizei löste die Zusammenkunft auf und sprach Platzverweise aus. Gegen die Teilnehmer seien Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden.

Eine dritte Corona-Party habe in einem Einfamilienhaus in der Grundstraße in Wolfenbüttel stattgefunden. Am Freitag, gegen 22.30 Uhr, stellten die Polizeibeamten neun Personen im Alter zwischen 14 und 52 Jahren aus vier unterschiedlichen Haushalten in dem Haus fest. Die Feier wurde aufgelöst und Platzverweise ausgesprochen worden. Laut Polizeiangaben widersetzte sich ein 24-Jähriger den Beamten, in dem er seine Personalien nicht preisgab und dem Platzverweis nicht nachkam.

Mann nach Corona-Party festgenommen

Er habe zudem die Beamten mehrfach lautstark beleidigt und versuchte sie anzugreifen. Er wurde vorläufig festgenommen. In der Wache seien 1,79 Promille festgestellt worden. Neben den Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen alle Beteiligten wurde gegen den jungen Mann auch ein Strafverfahren eingeleitet, heißt es abschließend. red

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