Wehren aus Schladen-Werla haben es beim Wettkampf schwer

Werlaburgdorf.   Bei hochsommerlichen Temperaturen messen sich die Feuerwehren der Gemeinde Schladen-Werla in Werlaburgdorf. Am Ende gewinnt Gielde I.

Auch das fachgerechte Ausrollen eines Schlauches will gelernt sein, wie hier ein Werlaburgdorfer Feuerwehrkamerad zeigt.

Auch das fachgerechte Ausrollen eines Schlauches will gelernt sein, wie hier ein Werlaburgdorfer Feuerwehrkamerad zeigt.

Foto: Udo Starke

Erschwerte Bedingungen bei den Leistungsvergleichen der Feuerwehren der Einheitsgemeinde Schladen-Werla auf dem Gelände am Dorfgemeinschaftshaus in Werlaburgdorf: Bei hohen sommerlichen Temperaturen mussten die Feuerwehrleute ihr ganzes Können in die Waagschale werfen, um ihre Bestleistung abzurufen. Am Ende siegte Gielde I vor Wehre und Schladen I. Die beiden Erstplatzierten nehmen am Kreisentscheid in Schöppenstedt teil und werden die Farben ihrer Gemeinde vertreten.

Der Leistungsvergleich war sehr gut besucht, viele Bürger interessierten sich für den Leistungsstand der Wehren. Am Start waren insgesamt sieben Ortswehren in zehn Gruppen, manche Ortswehren hatten dabei zwei Teams gemeldet. Ihren Leistungsstand stellten unter Beweis: Werlaburgdorf, Hornburg (I und II), Schladen (I und II), Gielde (I und II), Beuchte, Wehre, Isingerode.

Zu bewältigen waren drei verschiedene Module nach den neuen Richtlinien. Angenommene Lage: Brennender Müllcontainer ohne Brandausbreitung, keine gefährdeten Personen, primär zählte die Brandbekämpfung. Zuerst führten die Feuerwehrkameraden daher einen Löschangriff durch. Es folgten eine Fahrübung der Maschinisten, die einen Parcours sich durchfahren mussten. Hier war Geschicklichkeit und Können gefragt. Des Weiteren stand das Anlegen einer Saugleitung auf der Agenda (Kuppeln).

Für die drei Übungsteile gab es Zeitvorgaben, die eingehalten werden mussten. Beurteilt wurde nach erzielten Prozentzahlen, die über die Platzierungen entschieden. Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski zog nach dem Leistungsvergleich ein positives Fazit: „Die rund 100 Zuschauer haben ausgezeichnete Leistungen gesehen, es ist alles sehr gut gelaufen, der Vergleich war fair und vor allem gab es keine Verletzten. Alles in allem ein reibungsloser Wettbewerb.“

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