Kunstpreis Arti geht in die siebte Runde

Wolfsburg  Wolfsburger Künstler können am 23. April Werke zum Thema „Auf den Punkt“ im Kunstverein einreichen.

Jennifer Bork, Justin Hoffmann und Markus Georg präsentieren das Plakat zum Kunstpreis.

Jennifer Bork, Justin Hoffmann und Markus Georg präsentieren das Plakat zum Kunstpreis.

Foto: regios24/Anja Weber

Schlicht, knapp, präzise; prägnant, zielsicher, genau: Das sind die Prädikate des diesjährigen Kunstpreises „Arti“, den der Kunstverein alle zwei Jahre ausruft. Eingeladen sind alle Künstler mit Wohnsitz und Lebensmittelpunkt in Wolfsburg, um sich unter dem Titel „Auf den Punkt“ mit Einsendungen zu bewerben.

„Wir verstehen es als unseren Auftrag, die lokale Kultur zu fördern“, sagt Justin Hoffmann, Leiter des Kunstvereins, bei der Pressekonferenz zum siebten Arti. Immer wieder seien in den letzten Jahren Entdeckungen dabei gewesen: „Wir wollen auch neue Talente finden, die bisher unerkannt in irgendwelchen Wolfsburger Kellern Kunst machen, von der keiner weiß“, scherzt Hoffmann.

Der Erfolg des Arti sei auch an einem anderen Kunstpreis abzulesen, der zuletzt im vergangenen Jahr verliehen wurde: Dem Kunstpreis des lüneburgischen Landschaftsverband. „Unter den fünf Nominierten waren gleich zwei Arti-Gewinner“, sagt Hoffmann. Trotzdem solle sich kein potenzieller Bewerber einschüchtern lassen von den Gewinnern der vergangenen Jahre: Professioneller Künstler zu sein, sei keineswegs Voraussetzung, betont Hoffmann.

Das diesjährige Thema orientiert sich, wie auch schon in den vergangenen Ausgaben des Arti, am Jahresprogramm des Kunstvereins, das in diesem Jahr „Simplify your Style“ lautet. „Beim Thema ,Auf den Punkt‘ kann es ums Verknappen gehen, um das Konzentrieren auf eine Sache“, erläutert Hoffmann, „es kann aber auch bedeuten, dass das Kunstwerk ganz besonders treffend ist.“ Ein ziemlich weit gefasstes Thema also, das den Künstlern viel Freiraum in ihren Bewerbungen lässt. Die Jury setzt sich in diesem Jahr aus Tomke Braun vom Kunstverein Göttingen, Künstler Dennis Graef, Kathleen Rahn vom Kunstverein Hannover, Julia Taut vom BBK Braunschweig und Justin Hoffmann selbst zusammen.

Zum fünften Mal wird in diesem Jahr auch der Kunstpreis „Arteen“ für Kinder und Jugendliche vergeben. „Die 15 besten Arbeiten werden zur selben Zeit wie die Werke des ,Arti’ im Raum für Freunde ausgestellt“, sagt Kunstvermittler Markus Georg. Beurteilt werden die Einsendungen von einer Jury aus Kinder und Jugendlichen, die in drei Altersklassen prämiert. Auch ein Publikumspreis ist geplant. Das Titel des Arteen lautet in Anlehnung an den Titel des Arti „To the Point“.

Ausgestellt werden die für den Arti und den Arteen nominierten Werke im Kunstverein: Die Eröffnung findet am 24. Mai um 19 Uhr statt. Zu gewinnen gibt es Geldpreise in Höhe von 1000, 500 und 300 Euro beim Arti; die Arteen-Gewinner erwarten Sachpreise.

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