Schießerei in Vorsfelde – Opfer sind aus Verfahren bekannt

Wolfsburg.  Der Leichnam des getöteten Albaners wurde von der Staatsanwaltschaft freigegeben und wird nun ins Heimatland überführt.

Das Foto wurde am Tag nach der Tat aufgenommen. Es zeigt die Ecke Meinstraße/Carl-Grete-Straße, an der der 20-Jährige zusammenbrach, der später im Krankenhaus Braunschweig starb. Deutlich zu erkennen ist die 40 Meter lange Blutspur.

Das Foto wurde am Tag nach der Tat aufgenommen. Es zeigt die Ecke Meinstraße/Carl-Grete-Straße, an der der 20-Jährige zusammenbrach, der später im Krankenhaus Braunschweig starb. Deutlich zu erkennen ist die 40 Meter lange Blutspur.

Foto: Hendrik Rasehorn

Bei der blutigen Schießerei in Vorsfelde am Abend des 13. August wurde ein 20-jähriger Albaner lebensgefährlich verletzt. Er verstarb kurz nach der Tat im Klinikum Braunschweig. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft und der Mordkommission „Tattoo“ wurde der Tote bereits am 14. August im Institut für Rechtsmedizin in Hannover obduziert. Die Ärzte dort bestätigten, dass der Mann an einer Schussverletzung gestorben ist.

Der Leichnam wurde mittlerweile freigeben, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft unserer Redaktion mit. „Der Leichnam wird nun nach Albanien überführt und dort beerdigt.“

Die Schießerei überlebte ein 31 Jahre alter Landsmann des Getöteten, der lebensgefährlich verletzt wurde.Nach mehreren Operation befindet er sich auf dem Weg der Besserung und könnte das Krankenhaus bald verlassen. „Die beiden Opfer sind bereits aus Ermittlungsverfahren bekannt. Nähere Einzelheiten werden dazu derzeit nicht mitgeteilt“, erklärte auf Nachfrage der Sprecher. Nach Informationen unserer Zeitung sollen die beiden Männer selbst in Drogengeschäfte verwickelt sein. Sie sind nicht wohnhaft in Wolfsburg, sondern kamen als „Touristen“ nach Deutschland.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (2)