Dornröschen in Wolfsburg – Langer Applaus für die böse Fee

Wolfsburg.  Das Russische Nationalballett tanzt im Scharoun-Theater märchenhaft schön. Die Darsteller bewegen sich oft auf der Spitze.

Jede Kleinigkeit im Ausdruck, in der Bewegung und im Zusammenspiel passte beim Auftritt des Russischen Nationalballetts.

Jede Kleinigkeit im Ausdruck, in der Bewegung und im Zusammenspiel passte beim Auftritt des Russischen Nationalballetts.

Foto: Darius Simka / regios24

Die böse Fee Carabosse erhält sehr, sehr starken Szenenapplaus und Schlussbeifall. Sie ist völlig in Schwarz gekleidet, aber es sind keine eng anliegenden Reifröckchen und Oberteile, sondern weit fallende, für den Tanz ziemlich hinderliche Stoffbahnen. Und sie tanzt am Stock, so als sei ein Bein behindert. Noch dazu verkörpert sie das Böse. Carabosse ist es, die der Zeremonienmeister nicht zum Tauffest einlud. Dafür rächt sie sich: Dornröschen sticht sich, 16 Jahre alt, mit der Spindel. Soweit ist es das bekannte Märchen, welches das Russische Nationalballett am Dienstagabend im Scharoun-Theater in bezaubernd schönen Bildern erzählt. Und zwar in Anlehnung an „La belle au bois dormant“ (Die schlafende Schöne im Wald) von Charles Perrault 1697 veröffentlicht, folglich 115 Jahre vor der Grimm’schen Version. Aber das bewegt das Publikum im sehr, sehr gut besuchten Zuschauersaal auf dem Klieversberg nicht. Es sind die Choreografien von Lew Iwanow, die sich an Marius Petipa orientieren. Petipa arbeitete eng mit dem Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowsky zusammen. Beide machten „Dornröschen“ im Januar 1890 am Marinski-Theater in St. Petersburg zu einem der bis heute international populärsten Ballette.

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