Kontaktverbot missachtet: Polizei Wolfsburg schreibt 100 Anzeigen

Wolfsburg.  Sowohl gegen die erlassenen Betretungsverbote, als auch gegen die Kontaktbeschränkungen haben am Samstag viele Wolfsburger verstoßen.

Insgesamt musste die Polizei Wolfsburg 114 Platzverweise aussprechen (Symbolbild).

Insgesamt musste die Polizei Wolfsburg 114 Platzverweise aussprechen (Symbolbild).

Foto: Christian Charisius / dpa-tmn

Das Frühlingswetter hat am Wochenende viele Menschen nach draußen gezogen. Im Laufe des Samstags stellte die Polizei daher diverse Verstöße gegen die erlassenen Betretungsverbote gerade im Allerpark mit dem Parkplätzen P1 bis P6, aber auch am Schillerteich und im Kaufhof fest.

Außerdem registrierten Beamte laut Polizeiangaben immer wieder Verfehlungen gegen das Kontaktverbot bei kleinen Personengruppen mit drei oder mehr Personen. Insgesamt wurden durch Einsatzkräfte im Stadtgebiet nahezu 100 Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetzes erfasst. 114 Mal mussten Platzverweise ausgesprochen werden.

Klaus Mohrs mahnt zur Einhaltung der Verbote

Hinweisen zu Ansammlungen oder Personengruppen durch aufmerksame Bürger auch über Social-Media-Plattformen wurden konsequent nachgegangen. „Die Einsatzkräfte werden nicht nachlassen und konsequent sehr niederschwellig eingreifen, um die Bestimmungen durchzusetzen und notfalls Strafverfahren einzuleiten“, so Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs sagte: „Halten Sie sich an die Betretungsverbote! Es geht um sehr viel. Es geht um Ihren Schutz und den Schutz Ihrer Mitmenschen. Insbesondere im Allerpark hat das am Wochenende wieder nicht geklappt. Das führt dazu, dass wir die Verbote weiterhin aufrechterhalten und Verstöße hart ahnden.“ red

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